Natürlicher Sonnenschutz

Es ist Sommer und die Sonne scheint. Vielleicht zieht man dem hiesigen Winter auch eine lange Nase und fliegt in den Traumurlaub am Strand in Thailand. So oder so: heutzutage muss man sich vor der Sonne schützen. Treibhausgase haben die Ozonschicht dünner gemacht und immer mehr UV-Strahlen scheinen mit der Sonne auf unsere Haut. Wer sie ungeschützt diesen Strahlen aussetzt, läuft nicht nur Gefahr, sich die Haut ordentlich zu verbrennen, sondern fordert den Hautkrebs geradezu heraus. Ergo: Hautschutz vor UV-Strahlen ist ein absolutes Muss. Aber manche Menschen lassen an ihre Haut nur natürliche Produkte und die meisten Sonnencremes sind alles andere als ökosanft zur Haut. Welche Alternativen gibt es, seine Haut vor UV-Straheln zu schützen?

Experten raten zur Vollverschleierung

Die beste Art sich vor den UV-Strahlen der Sonne zu schützen ist natürlich, diese zu meiden. Wer alles richtig machen will, der meidet sie sogar wie der Teufel das Weihwasser. So warnen Experten auch davor, dass Sonnencremes zwar vor Sonnenbrand und Hautirritationen schützen, nicht aber unbedingt gegen Hautkrebs. Hautkrebs entsteht durch einen auftretenden Gen defekt, welcher wiederum lange vor dem Sonnenbad beginnt. Setzt man diesen Gen defekt dann aber auch noch ungeschützt der Sonne und ihren bösen UV-Strahlen aus, dann hat der Hautkrebs leichtes Spiel. Die selben Experten raten gleichzeitig dazu, dass man sich entsprechend kleiden soll, wenn man sich der Sonne aussetzt. Langärmlige Hemden, lange Hosen und Schuhe, die auch den Fußrücken bedecken, halten natürlich alle UV-Strahlen wie eine Wand ab. Zusätzlich trägt man zudem am besten noch einen Sonnenhut mit extra breiter Krempe sowie eine clownhaft große Sonnenbrille. Das alles behält man beim Schwimmen bitte schön auch noch an. Und im Schatten auch, denn 50 Prozent der UV-Strahlen kommen auch im Schatten an. Aber sind wir ehrlich: wo bleibt denn da der Spaßfaktor? Ein Bad in der Sonne muss doch noch ab und zu mal drin sein? Sollen doch die Experten mit einer Voll-Burka rumlaufen! Es muss doch noch etwas anderes geben, als einfach drinnen zu bleiben und den anderen Kindern blass beim Spielen zuzusehen.

Echte Alternativen zum Schutz vor UV-Strahlen

Natürliche, pflanzliche Öle

Natürlicher SonnenschutzNicht nur zum Kochen eignen sich pflanzliche Öle hervorragend, sondern auch zum Schutz vor UV-Strahlen. Da sie aber nur einen relativ geringen Sonnenschutzfaktor bieten, sollte man einfach nicht zu lange in der Sonne bleiben. Und noch ein kleiner Tipp: lieber nicht das italienische Knoblauchöl dafür benutzen, denn damit bleibt auch die schönste Badenixe leider ganz allein am Strand. Mit Sonnenblumenöl zum Beispiel riecht man dagegen nicht wie ein Vampirjäger, kriegt aber trotzdem einen herrlich kupferfarbenen Teint hin. Auch Sesamöl und Kokosöl gelten als De Luxe Öle in Sachen aktiver UV-Schutz.

Sonnenschutz von Innen

Die sogenannten Cartinoide sind zum Einnehmen und schützen die Haut, indem sie die Haut unempfindlicher gegen UV-Strahlen machen. Ein sehr wirksames Cartinoid ist das Astaxanthin. Dieses kommt vor allem in roten Algen vor und wird aus diesen gewonnen. Man kann dieses Mittelchen dann zum Einnehmen kaufen. Allerdings sollte man mit der Einnahme am besten schon 4 Wochen vor dem ersten Besuch im Freibad anfangen, da sich erst ein Spiegel des Wirkstoffs im Körper aufbauen muss. Übrigens enthalten auch Tomaten viele dieser Cartinoide. Jeden Tag ca. 50 Gramm Tomatenmark helfen der Haut ebenfalls, besser mit UV-Strahlen fertig zu werden.

Jedoch sollte man sich nicht zu sehr auf einen „natürlichen Sonnenschutz“ verlassen. Unser Tipp: Kaufen Sie sich eine Bio Sonnencreme, bei der wenig oder gar keine Chemie zum Einsatz kommt. Leider verfügen die oben genannten Sonnencreme Alternativen über keinen starken Lichtschutzfaktor, sodass Sie der Sonne fast komplett ausgesetzt sind. Wir raten zu einer passenden Sonnencreme!