Tipps gegen Sonnenbrand

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Wenn die Sommer- und Badesaison startet und die Sonne uns in die Natur lockt, dann genießt ein jeder die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Doch zu viel Sonne schadet dem Köper und so kommt es jedes Jahr wieder zu Verbrennungen der Haut – dem Sonnenbrand. Die Haut wird rot und schmerzt. Wie unangenehm das sein kann, ist kein Geheimnis.

Vorbeugen ist besser als heilen

Tipps gegen SonnenbrandHandelt es sich um einen Sonnenbrand, so wurde die Haut ungeschützt den UV-Strahlen ausgesetzt und es kommt zur Verbrennung bzw. zur Entzündung der Haut. Die Verbrennung ist umso schlimmer, je länger man der Sonne ohne passenden Sonnenschutz ausgesetzt war. Alles beginnt mit einer leichten Rötung, die bereits nach 10 Minuten der direkten Sonneneinstrahlung entstehen kann. Auch wenn die Haut nach einem Sonnenbrand schnell verheilt, ist Sonnenschutz wichtig. Denn das Risiko an Hautkrebs zu erkranken ist gegeben, das Risiko steigt mit jedem einzelnen Sonnenbrand. Zudem gilt zu beachten, die starke Sonnenbestrahlung trägt dazu bei, dass die Haut frühzeitig altert. Ein Sonnenschutzmittel, egal ob Creme oder Spray, mit dem geeigneten Lichtschutzfaktor ist also ein unbedingtes Must-Have in den Sommermonaten. Zu beachten gilt, dass der Sonnenschutz mehrmals am Tag erneuert gehört. Wer im Wasser war, der sollte sich nach dem Abtrocknen auch noch einmal eincremen. Vor allem in der Mittagszeit, zwischen 11 und 15 Uhr, sollte die direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Da sie in diesem Zeitraum besonders intensiv strahlt. Im Schatten ist jeder gut geschützt, aber auch hier ist ein geeigneter Lichtschutzfaktor aufzutragen. Die Hälfte der UV-Strahlen dringt auch noch im Schatten oder bei Bewölkung durch. Schatten und die passende Kleidung schützen vor der Sonne. Leichte und luftige Baumwollbekleidung, damit sich die Hitze nicht unter der Kleidung stauen kann, sowie die richtige Kopfbedeckung sind entscheidend. Die Kopfbedeckung ist gerade bei Kindern und bei Menschen mit schütterem Haarwuchs sehr wichtig. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr muss gegeben sein, da der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verliert. Aber wurden all diese Ratschläge vorab nicht berücksichtigt und kommt es zu Rötungen, Brennen und Juckreiz der Haut, Anzeichen dafür, dass es sich um einen Sonnenbrand handelt, sind erste Hilfemaßnahmen erforderlich.

Was tun gegen Sonnenbrand?

Sie bestehen in erster Linie darin, sich nicht mehr der direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen. Mit einem Sonnenbrand unbedingt die Sonne meiden. Erst wenn die Rötungen wieder abgeklungen sind und sich Brennen sowie Juckreiz eingestellt haben, macht es Sinn, sich wieder der Sonne zu zeigen.

Ab unter die kalte Dusche heißt es für alle Sonnenbrandgeplagten. Eine kalte Dusche verhilft schnell und trägt zur Linderung der Beschwerden bei.
Um das Brennen und Jucken zusätzlich zu lindern, ist es wichtig die betroffenen Hautstellen zu kühlen. Wie bei jeder Verbrennung, sollte man auch beim Sonnenbrand die Haut ausreichend kühlen. Wasserhaltige Lotionen und Cremes helfen dabei. So bekommt die Haut wieder die nötige Feuchtigkeit zugeführt, die sie durch den Sonnenbrand verloren hat. Es ist darauf zu achten, dass die Lotionen und Cremes, die aufgetragen werden, mit keinen Parfumstoffen versehen sind. Denn diese Parfumstoffe können zur Irritationen der Haut führen. Ein Thermalspray, der aus Thermalwasser hergestellt wird, bekommt der ausgetrockneten und überhitzten Haut besonders gut.
Wer an einem Sonnenbrand leidet, sollte dem Körper viel Flüssigkeit zuführen. Wasser trinken, so viel man kann, heißt nun die Aufforderung, die jeder nachkommen sollte, der an einem Sonnenbrand leidet.

Auch feuchte Tücher sind sehr hilfreich, sie wirken kühlend und tragen dazu bei, dass das Brennen und Jucken aufhört. Diese kühlen Umschläge sollten im halb Stunden Takt gewechselt werden.
Entscheidend ist, dass alle ersten Hilfemaßnahmen einen kühlenden und zugleich feuchtigkeitsspendenden Effekt erfüllen, um den Sonnenbrand erfolgreich entgegenwirken zu können. Es sollte Feuchtigkeit von außen und Flüssigkeit von innen zugeführt werden, wenn es sich um einen Sonnenbrand handelt.

Hausmittel gegen den Sonnenbrand

Hausmittel können dem Sonnenbrand erfolgreich den Kampf ansagen. Die bekanntesten Hausmittel sind wohl Topfen-, Buttermilch – und Joghurtwickel. Aber auch kalte Teebeutel erfüllen ihre Wirkung und kühlen nachhaltig.
Die entzündungshemmende Wirkung können Kamille sowie Aloe-Vera-Blätter entfalten. So dürfen die Aloe-Vera-Blätter als Gel zur Anwendung kommen und Lotionen oder Salben bauen auf die Extrakte der Kamille auf. Entscheidend ist, dass man im Fall eines Sonnenbrandes auf Öle und Cremes verzichtet, die einen hohen Fettgehalt aufweisen, denn die reizen die sonnengestresste Haut noch mehr und bilden einen Film auf der Haut.

Wer kennt das nicht? Wenn sich der Sommer endlich einmal von seiner schönsten Seite zeigt, dann möchte man ihn voll auskosten und vergisst oft auf die Haut und deren Schutz. Wer aber fit durch die warmen und sonnigen Sommertage kommen möchte, sollte auf den Sonnenschutz nicht vergessen.