Mittel gegen Sonnenbrand: Sonnenbrand vermeiden mit der richtigen Sonnencreme

Einmal kurz nicht aufgepasst und keine Sonnencreme verwendet und schon färbt sich nach einem Sonnenbad die Haut rot: Ein Sonnenbrand ist entstanden. Ein Sonnenbrand kann sehr schmerzhaft sein und ohne Sonnencreme kann die Haut stark geschädigt werden.

Mittel gegen Sonnenbrand

Ein Sonnenbrand, auch bekannt als Dermatitis solaris wird durch eine starke UV Strahlung verursacht, wenn man seinen Körper über einen längeren Zeitraum der Sonne aussetzt. Besonders Menschen nordischen Typs können leicht einen Sonnenbrand bekommen, wenn sie keine Sonnencreme verwenden und zu lange der Sonne ausgesetzt sind. Besonders schnell bildet sich Sonnenbrand im Gesicht, da die Haut dort sehr empfindlich ist. Ein Sonnenbrand kann ohne Sonnencreme sogar schwere Blasen auf der Haut hervorrufen, die bleibende Narben hinterlassen können. Auch Kinder gehören zur Risikogruppe, so dass hier eine starke Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor gegen UV Strahlung verwendet werden sollte.

Was tun bei Sonnenbrand

Leichter verteilen lässt sich auch Sonnenspray, das ebenfalls einen hohen Lichtschutzfaktor aufweisen muss. Leichter verteilen lässt sich auch Sonnenmilch, die viel wasserhaltiger ist als Sonnencreme. Auch vor dem Gang ins Wasser sollte man Sonnencreme auftragen. Dabei hilft wasserfeste Sonnencreme gegen einen Sonnenbrand im Wasser, da die UV Strahlung auch unter Wasser gelangen kann. Ein starker Sonnenbrand sollte mit einem lindernden Mittel gegen Sonnenbrand aus der Apotheke behandelt werden. Auch Aloe Vera Gel ist ein gutes Sonnenbrand Hausmittel mit dem man Sonnenbrand behandeln kann.

 

Das UV-ABC

Viele Urlauber fragen sich: Was tun bei Sonnenbrand? Die Antwort lautet: Den Sonnenbrand gar nicht erst entstehen lassen! Bei der Entstehung von Sonnenbrand ohne Sonnencreme lässt sich die Strahlung unterschiedlich einteilen. So kann man bei der UV Strahlung zwischen UVA-, UVB- und UVC-Strahlen unterscheiden. Insgesamt lässt sich feststellen, dass Strahlen Sonnenbrand im Gesicht und auf dem Körper verursachen können. UVB-Licht ist kurzwelliger als UVA-Wellen und kann nicht so schnell einen Sonnenbrand versuchen, ist jedoch in größeren Mengen schädigend und kann mitverantwortlich für Hautkrebs sein. UVA-Strahlen sind hingegen langwellig und dringen tief in die Haut ein. Sie kommen vor allem bei einer künstlichen Lichtbestrahlung im Solarium vor. Deshalb sollten Sie auch dort Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden.

Sonnenbrand Hausmittel

Zudem lassen UVA-Strahlen, egal ob mit oder ohne Sonnencreme, die Haut schneller altern. Altersflecken und eine frühzeitige Faltenbildung sind dabei die Folge. Besonders aggressiv sind hingegen UVC-Strahlen, die sehr kurzwellig sind. Grundsätzlich werden sie von einer intakten Ozonschicht herausgefiltert, allerdings wird diese durch Umweltverschmutzung immer weitergeschädigt, so dass auch UVC-Strahlen die Haut bei einem zu langen Sonnenaufenthalt schädigen können.

 

Wie kann man sich vor zu viel Sonne schützen?

Das gängigste Mittel gegen Sonnenbrand ist Sonnencreme. Sonnencreme verlängert den Schutz der Haut gegen UV Strahlung verhindert auf diese Weise einen schmerzhaften Sonnenbrand. Entscheidend beim Kauf von Sonnencreme im Supermarkt oder der Apotheke ist der Lichtschutzfaktor. Je empfindlicher und heller die Haut ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor bei einer Sonnencreme liegen. Neben Sonnencreme kann auch Sonnenmilch gegen einen starken Sonnenbrand helfen. Sonnenmilch lässt sich auf der Haut gut verteilen, sollte aber mehrmals nachgecremt werden.

Was hilft gegen Sonnenbrand

Auch Sonnenspray kann gegen Sonnenbrand im Gesicht, auf den Schultern und den Armen helfen. Besonders Kleinkinder sollten gut mit Sonnencreme eingecremt werden und zusätzlich ein T-Shirt und eine Mütze gegen Sonne tragen. In der Mittagshitze sollten Sie zudem trotz Sonnencreme die direkte Sonneneinstrahlung meiden und sich in den Schatten unter den Sonnenschirm zurückziehen. Besonders der Rücken lässt sich mit Sonnenspray leichter eincremen, das ein wirksames Mittel gegen Sonnenbrand darstellt.

Zusätzlich kann man Mittel gegen Sonnenbrand auch mit einem integrierten Insektenschutz kaufen. Besonders in tropischen Regionen, in denen es viele Stechmücken gibt, ist ein solches Mittel gegen Sonnenbrand und Insektenstiche sehr wirkungsvoll. Auch die Augen sollten Sie bei starker Sonne schützen. Dabei hilft eine Sonnenbrille mit UV Filter, die die Augen vor einer Schädigung bewahrt.

 

Die richtige Sonnencreme

Die Wahl der richtigen Sonnencreme gegen Sonnenbrand ist von jeweiligen Hauttyp abhängig. Besitzen Sie einen normalen Hauttyp, eignet sich jede Sonnencreme, die optimaler Weise Anti-Aging-Komplexe enthält, um eine vorzeitige Hautalterung vorzubeugen. Sind Sie hingegen ein sensibler Hauttyp, sollte die Sonnencreme auf Ihre Haut abgestimmt sein und frei von allergenen Stoffen sein. Besonders Babys brauchen eine spezielle Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor, die die Haut gut gegen Sonnenbrand im Gesicht und auf dem restlichen Körper schützt. Damit starker Sonnenbrand bei Kleinkindern nicht entsteht, sollten Sie die Kinder immer unter dem Sonnenschirm hüten. Damit verhindern Sie auch einen Hitzschlag.

Beste Sonnencreme

Natürlich dürfen Sie auch auf einem ausreichende Wasserzufuhr nicht verzichten, damit der Körper nichts austrocknet. Haben Sie eine ölige und unreine Haut, die womöglich Akne enthält, hilft eine Sonnencreme, die nicht so stark fetthaltig ist und nicht die Poren verstopft. Bei trockener Haut hilft im Gegenteil eine stark ölhaltige Sonnencreme, die der Haut mehr Feuchtigkeit verleiht. Ein gutes Sonnenbrand Hausmittel sind zusätzlich natürliche Öle, Aloe Vera-Extrakt oder Glycerin, die die Haut geschmeidiger machen. Reife Haut im fortgeschrittenen Alter sollte durch eine Sonnencreme geschützt werden, die Anti-Aging-Wirkstoffe enthält und durch natürliche Sonnenbrand Hausmittel die Haut mit Feuchtigkeit versorgt.

 

Lichtschutzfaktor der Sonnencreme

Für eine empfindliche Haut mit eine Creme mit einem hohen Lichtschutzfaktor her, damit Sonnenbrand keine Chance hat. Der Lichtschutzfaktor oder LSF ist die Zahl, die vielfache der Eigenschutzzeit Ihrer Haut beträgt. Sind Sie beispielsweise ein sehr heller Hauttyp und haben nur eine kurze Eigenschutzzeit von 15 Minuten. So schützt Sie die Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von 30, 30 x solange, also insgesamt 450 Minuten.

Sonnenbrand was hilft

Grundsätzlich werden sechs Eigenschutzzeiten unterschieden. Bei Menschen mit Hauttyp 1 beträgt diese ca. 10 min, bei Hauttyp 2, 10 bis 20 Minuten, bei Hauttyp 3, 20 bis 30 Minuten, bei Hauttyp 4, 30 bis 45 Minuten, bei Hauttyp 5, 60 Minuten und bei Hauttyp 6, ca. 90 Minuten. Je dunkler eine Haut ist, desto länger kann der jeweilige Hauttyp ohne Sonnenmilch in der Sonne bleiben, ohne dass die Haut einen Sonnenbrand bekommt. Zudem steigert der Lichtschutzfaktor die Wirkungsdauer des Sonnenmittels.

Cremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor verhindern also einen Sonnenbrand eher, als Produkte, die nur einen niedrigen LSF haben. Darüber hinaus sollten Sie bedenken, dass Wasser und Schweiß die Sonnencreme abwaschen können. Deshalb sollten Sie nicht vergessen, sich immer wieder erneut einzucremen, damit der Schutz gegen Sonnenbrand erhalten bleibt. Empfindliche Körperstellen wie Nase, Gesicht und Schultern sollten Sie besonders dick mit Sonnencreme behandeln. Auch durch Meidung der Mittagssonne können Sie einen Sonnenbrand und eine vorzeitige Hautalterung verhindern.

 

Hausmittel gegen Sonnenbrand

Wenn Sie sich fragen: Was tun bei Sonnenbrand?, können auch einige Hausmittel helfen. Nicht immer müssen Sie zu Mitteln aus der Apotheke greifen, wenn Sie Sonnenbrand behandeln wollen. Haben Sie einen Sonnenbrand, sollten Sie viel trinken, damit der Körper wieder eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit bekommt. Für die Rehydratation können Sie Wasser oder Tee nutzen. Auf alkoholische und zuckerhaltige Getränke sollten Sie hingegen verzichten. Zudem können Sie Sonnenbrand behandeln, indem Sie kühlende Mittel wie Quark oder Joghurt auf die betroffenen Stellen streichen. Nehmen Sie dazu etwas Quark aus dem Kühlschrank und tuen Sie diesen auf gerötete Haut. Schnell macht sich der kühlende Effekt bemerkbar und die Haut kann auf diese Weise schneller regenerieren.

Sonnenschutz Haut

Ebenso können nasse Shirts oder Tücher bei einem Sonnenbrand helfen und die Schmerzen lindern. Als Erste Hilfe Maßnahme können Sie ein altes Shirt in kühles Wasser tun und es dann anziehen. Das kalte Wasser kühlt angenehm die verbrannten Stellen und gleichzeitig schützt das Shirt vor einer weiteren Sonneneinstrahlung. Ebenso hilft eine kühle Dusche, um die Temperatur der Haut herunterzufahren.

Hausmittel gegen Sonnenbrand

Auch das Gel, das in Aloe Vera Pflanzen enthalten ist, eignet sich ideal bei Brandverletzungen. Schneiden Sie dazu ein Blatt einer Aloe Vera Pflanze auf und entnehmen Sie etwas Pflanzenextrakt. Dieses reiben Sie auf die betroffenen Stelle ein. Das Gel regeneriert die Haut und hat gleichzeitig einen angenehmen kühlenden Effekt.

 

 

Quellenangaben

Bild 1: unsplash.com / Angello Lopez
Bild 2: pexels.com / Thomas
Bild 3: unsplash.com / Fezbot2000
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Bild 5: Eckerle Media GmbH
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Bild 8: unsplash.com / Jessica Lewis

 

www.netdoktor.de/krankheiten/sonnenbrand/
www.focus.de/gesundheit/ratgeber/haut/tid-9716/solarium-die-wirkung-der-uva-uvb-und-uvc-strahlen_aid_297108.html
www.eatsmarter.de/gesund-leben/news/schutz-vor-sonnenbrand
www.de.wikipedia.org/wiki/Sonnenschutzmittel
www.elle.de/sonnencreme-hauttyphttps://www.refinery29.com/de-de/auf-der-sonnenseite-4-hauttypen-8x-gut-geschuetzt
www.scilogs.spektrum.de/die-sankore-schriften/5-dinge-die-man-ueber-den-lichtschutzfaktor-in-sonnencreme-wissen-muss/
www.heilpraxisnet.de/hausmittel/hausmittel-bei-sonnenbrand.html
www.sonnenbrand-tipps.de/behandeln/quark-gegen.php
www.sonnenbrand.behandeln.de/sonnenbrand-hausmittel.html?gclid=Cj0KCQjw4qvlBRDiARIsAHme6ott4OZMpidh2eVJ-W6gdRofjgqizL5X3S0J4_oPwq1ilUm0jTV3C-UaAvjWEALw_wcB

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